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Adipositas-Medikamente können beim Abnehmen unterstützen und sind in verschiedenen Formen, von Tabletten bis Injektionen, erhältlich. Doch es geht nicht nur ums Abnehmen – sondern darum, Gesundheit zu gewinnen. Entscheidend für den Einsatz von Medikamenten gegen Übergewicht ist der individuelle Bedarf und die Kombination mit anderen Therapien. Mehr zu diesem Thema erfährst du in diesem Artikel!
Adipositas-Medikamente können unter ärztlicher Aufsicht das Abnehmen unterstützen.
Medikamente unterscheiden sich in der Anwendung und Wirkweise. Diese Medikamente können entweder im Verdauungstrakt wirken oder gezielt hormonelle Prozesse regulieren. Eine medikamentöse Therapie sollte immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
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Medikamente zum Abnehmen bei Adipositas kommen erst für dich infrage, wenn du mit den üblichen Adipositas-Behandlungen nicht ausreichend Gewicht verloren hast und bestimmte Voraussetzungen erfüllst, eine solche medikamentöse Behandlung also für dich tatsächlich medizinisch sinnvoll (also „indiziert“) ist. Wann dies der Fall ist, kann von Produkt zu Produkt variieren. Die medizinischen Leitlinien sehen den Einsatz dieser Medikamente meist ab einem BMI von 30 kg/m² vor. Wer bereits unter begleitenden Gesundheitsproblemen leidet, kann eine medikamentöse Unterstützung oft schon ab einem BMI von 27 kg/m² erhalten. In beiden Fällen ist die Therapie als Unterstützung für deinen neuen Lebensstil gedacht: Sie ergänzt eine bewusste Ernährung und körperliche Aktivität, ersetzt diese aber nicht. Wichtig zu wissen: Rezeptpflicht bedeutet in diesem Zusammenhang, dass solche Medikamente zwingend von einer Ärztin oder einem Arzt verschrieben werden müssen.
Wenn du Hilfe suchst oder Fragen hast, empfiehlt es sich daher, das Gespräch mit deinem Arzt oder deiner Ärztin zu suchen. Sie können am besten beurteilten, ob und welche Medikamente zur Gewichtsreduktion für dich infrage kommen – auch mit dem Ziel, deine Gesundheit nachhaltig zu verbessern und nicht nur das Gewicht zu reduzieren. Vorab kann dir unser BMI-Rechner dabei helfen, dir einen Überblick über deinen BMI zu verschaffen.
Rezeptpflichtige Injektionslösungen – im allgemeinen Sprachgebrauch oft als „Abnehmspritzen“ bezeichnet – enthalten Wirkstoffe, die gezielt zur Gewichtsreduktion bei starkem Übergewicht eingesetzt werden können. Diese Medikamente können sich in ihrer Wirkweise und auch in weiteren Merkmalen unterscheiden, beruhen aber im Wesentlichen auf drei zentralen Mechanismen:
Die Injektionen werden in der Regel mit einem Pen gespritzt oder injiziert und erfolgen täglich oder wöchentlich – dies unterscheidet sich je nach Präparat. Für detaillierte Informationen und eine individuelle Beratung wende dich bei Bedarf bitte an deine Ärztin oder deinen Arzt.
Neben den Injektionspräparaten gibt es Medikamente zur Gewichtsreduktion auch in Tablettenform. Letztere sind bereits seit längerer Zeit etabliert. Sie setzen häufig direkt im Verdauungstrakt an und sorgen beispielsweise dafür, dass ein Teil der Nahrungsfette unverdaut wieder ausgeschieden wird.
Davon abzugrenzen sind Nahrungsergänzungsmittel, die sich in Apotheken oder Drogerien finden und die häufig auf pflanzlicher Basis oder Ballaststoffen beruhen1. Wichtig zu wissen: Für viele dieser Nahrungsergänzungsmittel ist eine klinische Wirksamkeit wissenschaftlich bisher kaum oder gar nicht belegt2.
Die verschiedenen Medikamente, egal ob Abnehmspritzen oder Tabletten, und ihre Wirkstoffe können sich nicht nur bezüglich der Voraussetzungen für ihre Anwendung, also dem Anwendungsgebiet, unterscheiden, sondern auch in ihrer Alterszulassung: Während einige Medikamente bereits für Kinder freigegeben sind, eignen sich andere für Jugendliche ab 12 Jahren oder sind ausschließlich Erwachsenen vorbehalten.
Die Kosten für die einzelnen Präparate sind unterschiedlich und hängen unter anderem von der jeweiligen Dosierung ab. In Deutschland ist die medikamentöse Unterstützung beim Gewichtsmanagement gesetzlich als Selbstzahlerleistung eingestuft, auch bei rezeptpflichtigen Medikamenten. Das bedeutet für dich klar: du musst die Kosten komplett selbst tragen. Da diese Medikamente rechtlich als Lifestyle-Präparate gelten, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht. Auch bei privaten Kassen sollte dies vorab individuell geklärt werden. Dies gilt ebenso für die spezialisierte Adipositas-Sprechstunde, deren Gebühren je nach Praxis variieren können. Wird das Körpergewicht jedoch im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung in Verbindung mit Begleiterkrankungen (wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Beschwerden) thematisiert, werden die Kosten für das ärztliche Gespräch in der Regel von den Krankenkassen übernommen.
Medikamente sollten stets nur ergänzend im Rahmen eines ärztlich begleiteten Behandlungsplans eingesetzt werden. Wer eine natürliche Abnehmhilfe sucht, sollte bei der Adipositas-Prävention auf eine ausgewogene Ernährung und Sport für Übergewichtige setzen.
Bei der Gewichtsreduktion mit Medikamenten hast du sicher jede Menge Fragen rund um deine Gesundheit und die Folgen einer Einnahme. Mit unserer kleinen Anregung bekommst du die wichtigsten Informationen von deiner Ärztin oder deinem Arzt:
Wenn du noch nach Hilfe suchst, helfen wir dir dabei, medizinische Unterstützung zu finden.
Adipositas-Medikamente – rezeptfrei und vor allem rezeptpflichtig – können je nach individuellem Bedarf eine sinnvolle Unterstützung beim Abnehmen darstellen, insbesondere wenn herkömmliche Maßnahmen wie Ernährungsumstellung und Bewegung nicht ausreichend zum Erfolg geführt haben. Dabei sollte im Vordergrund stehen: Es geht nicht nur ums Abnehmen, sondern darum, deine Gesundheit zu verbessern. Dennoch gilt: Medikamente ersetzen keine ganzheitliche Therapie. Sie wirken am besten im Rahmen eines individuell abgestimmten Behandlungsplans unter ärztlicher Aufsicht. Wer sich für diesen Weg entscheidet, sollte sich umfassend beraten lassen – etwa zur Wirkung, möglichen Nebenwirkungen und der Dauer der Einnahme.
Mehr über die medizinischen Empfehlungen rund um Übergewicht und Adipositas erfährst du in unserem Beitrag zur Adipositas-Leitlinie.
Viele Pharmaunternehmen bieten begleitend zu verschreibungspflichtigen Adipositas-Medikamenten spezielle Patientenunterstützungsprogramme an, wenn die Ärztin oder der Arzt ein solches Medikament für angezeigt hält und verordnet. Diese Programme sollen dich nach der Verordnung während deiner Therapie begleiten und dir zusätzliche Hilfestellungen geben – etwa im Umgang mit möglichen Nebenwirkungen, bei Fragen zur Anwendung oder zur allgemeinen Motivation im Rahmen der Gewichtsreduktion. In der Regel erfolgt der Zugang über einen Zugangscode. Auf den dazugehörigen Webseiten findest du hilfreiche Informationen, Videos, Checklisten oder auch Kontaktmöglichkeiten zu medizinischem Fachpersonal. Wenn dir dein Arzt oder deine Ärztin ein entsprechendes Medikament verschrieben hat, lohnt es sich, nach einem solchen Unterstützungsangebot zu fragen – für eine noch bessere Begleitung auf deinem Weg zur Gewichtsabnahme. Diese Programme erinnern daran, dass der Weg zur Gewichtsabnahme auch ein Weg zu mehr Lebensqualität und Gesundheit sein kann.
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