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Um Übergewicht zu berechnen, gibt es unterschiedliche Methoden. Body-Mass-Index (BMI) und Waist-to-height-Ratio (WHtR) sind die bekanntesten Möglichkeiten. Mit unseren Rechnern verschaffst du dir schnell einen Überblick! Was ist besser, BMI oder WHtR? Wir zeigen es dir!

Adipositas berechnen mit BMI-Rechner und WHtR-Rechner

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Der BMI und das WHtR bewerten Gewicht und Fettverteilung im Verhältnis zur Körpergröße. Der BMI berechnet sich aus Gewicht/Größe², das WHtR aus Taille/Größe. Beide bieten Orientierung (beispielsweise WHO-Kategorien), sind aber alters- und kontextabhängig. Rechner liefern schnelle Ergebnisse, sollten jedoch durch ärztliche Beratung ergänzt werden.

Warum sind die Werte wichtig für die Gesundheit?

Beide Faktoren gemeinsam helfen dir dabei, Gesundheitsrisiken früh zu erkennen. Die WHtR berücksichtigt dabei das besonders gesundheitsschädliche Bauchfett. Hierdurch lassen sich Risiken für Folgeerkrankungen besser abschätzen. Im Gegensatz dazu dient der BMI zur einfachen Kategorisierung des Gewichts und gewinnt seine Aussagekraft aus dem jahrzehntelangen Einsatz und seiner großen Verbreitung. 

Beide Metriken unterstützen bei der Erkennung von Gesundheitsrisiken und helfen Fachleuten bei der Einschätzung des individuellen körperlichen Zustandes. Die Erkenntnisse können außerdem zur Entwicklung vorbeugender Maßnahmen beitragen.

Was unterscheidet BMI und WHtR?

Der Body Mass Index (BMI) und das Waist-to-Height Ratio (WHtR) unterscheiden sich in mehreren wichtigen Punkten:

  • Berechnungsmethode: Der BMI berechnet sich aus dem Verhältnis von Gewicht (kg) zur Körpergröße (m)², während der WHtR das Verhältnis von Taillenumfang (cm) zur Körpergröße (cm) angibt.
  • Berücksichtigte Faktoren: Der BMI berücksichtigt nur das Gesamtgewicht im Verhältnis zur Körpergröße, während der WHtR sich auf die Fettverteilung am Bauch konzentriert –  ein entscheidender Faktor für Gesundheitsrisiken.
  • Aussagekraft: Der BMI dient als allgemeiner Indikator für Übergewicht, ist aber weniger präzise für die Einschätzung gesundheitlicher Risiken. Der WHtR bietet eine genauere Einschätzung von Risiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes, da er das viszerale Fett direkt einbezieht.
  • Grenzwerte: Der BMI arbeitet mit festen Kategorien (beispielsweise Unter-, Normal-, Übergewicht), während die WHtR-Grenzwerte altersabhängig sind (zum Beispiel 0,5 für unter 40-Jährige und 0,6 für über 50-Jährige).
  • Anwendbarkeit: Der BMI ist leicht zu berechnen und weit verbreitet, während der WHtR eine präzise Messung des Taillenumfangs erfordert, jedoch zunehmend als aussagekräftiger gilt.

Ist das Verhältnis von Taille zu Körpergröße besser als der BMI?

Wenn es um die Einschätzung gesundheitlicher Risiken geht, ist der WHtR genauer als der BMI. Das liegt daran, dass die Fettverteilung, insbesondere das viszerale Fett am Bauch, besser berücksichtigt wird. Dieses Fettgewebe steht in direktem Zusammenhang mit erhöhten Gesundheitsrisiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes, was den WHtR zu einem präziseren Indikator macht. Allgemeingültig lässt sich die Frage, BMI oder WHtR allerdings nicht beantworten, da beide eine Daseinsberechtigung haben. Schließlich bieten sie eine gute Grundlage für weitere Untersuchungen. Bei uns erfährst du mehr zur Adipositas-Behandlung!

Wann bin ich übergewichtig?

Mit unseren Rechnern erhältst du einen Überblick darüber, ob du übergewichtig bist. Dazu lassen sich auf der einen Seite BMI-Werte hinzuziehen. Diese korrelieren mit dem Adipositasgrad, den wir dir in einem eigenen Beitrag erklären. Folgende Stufen lassen sich hierbei heranziehen:

  • Normalgewicht: BMI 18,5 - 24,9
  • Übergewicht: BMI 25 - 29,9
  • Adipositasgrad I: BMI 30 - 34,9
  • Adipositasgrad II: BMI 35 - 39,9
  • Adipositasgrad III

Welches Gewicht bei welcher Größe als passend bewertet wird, erfährst du auf unserer Seite zum BMI-Rechner!

BMI-Alternative: WHtR berechen!

Darüber hinaus lässt sich mit unserem Rechner das Taille-Hüfte-Verhältnis bestimmen. Je nach Alter variiert die Interpretation der Ergebnisse. Unter 40 Jahren gilt ein Wert über 0,5 als kritisch. Der Grenzwert verschiebt sich von 40 bis 50 Jahren jedes Jahr um 0,01 nach oben. Ab einem Alter von über 50 Jahren ist ein Wert von über 0,6 besorgniserregend. Mit beiden Maßstäben kannst du Über- und Untergewicht berechnen. Nutze dazu ganz einfach unseren WHtR-Rechner als praktische Body-Mass-Index-Alternative!

Sind BMI und WHtR auch für Kinder geeignet?

Generell lassen sich Body Mass Index und Weight to Height Ratio auch anwenden, wenn Adipositas bei Kindern und Jugendlichen vorliegt. Allerdings sollten diese Werte bei jüngeren immer im Kontext ihres Entwicklungsstandes interpretiert werden. Da sich Körperzusammensetzung, Wachstum und Fettverteilung während der Kindheit und Pubertät stark verändern, ist es wichtig, alters- und geschlechtsspezifische Perzentilenkurven zur Bewertung heranzuziehen. Erfahre bei uns mehr zu Adipositas bei Kindern und Jugendlichen.

Beim BMI gibt es beispielsweise spezielle Perzentil-Charts, die eine Einschätzung ermöglichen, ob ein Kind unter-, normal- oder übergewichtig ist. Für den WHtR, der das Verhältnis von Taille zu Körpergröße beschreibt, gibt es ebenfalls Richtwerte, die für Kinder und Jugendliche leicht angepasst werden müssen.

Es ist zudem wichtig, die Ergebnisse nicht isoliert zu betrachten, sondern in Kombination mit weiteren Faktoren wie der körperlichen Aktivität, den Essgewohnheiten und familiären Prädispositionen. Eltern sollten sich bei Unsicherheiten immer von einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt beraten lassen, um die gesundheitliche Entwicklung ihres Kindes richtig einschätzen zu können.

Welche weiteren Faktoren beeinflussen meine Gesundheit?

Eine ganzheitliche Gesundheit wird durch viele Faktoren beeinflusst. Eine Gewichtsreduktion ist deswegen nur ein Baustein zu mehr Wohlbefinden. Umso wichtiger ist es, dein Körpergefühl zu stärken. Akzeptanz und Wertschätzung findest du beispielsweise in der Body Neutrality, die wir dir in einem ausführlichen Beitrag vorstellen. 

Auch die Umwelt kann großen Einfluss auf die Entwicklung deiner Gesundheit haben. Unter dem Begriff der adipogenen Umwelt werden Teile des Lebensbereichs zusammengefasst, die die Entstehung von Übergewicht und seine gesundheitlichen Folgen begünstigen können. In unserem Beitrag erfährst du mehr zu diesen Faktoren und wie du mögliche Auswirkungen reduzieren kannst.

Wie kann man Übergewicht berechnen und wie wird starkes Übergewicht (Adipositas) ohne BMI bestimmt?

Als die am weitesten verbreitete Methode gilt tatsächlich die Berechnung des BMI. Will man das Übergewicht berechnen, ohne den BMI zu errechnen, kommt die hier vorgestellte WHtR infrage. Darüber hinaus gibt es außerdem noch weitere und weniger bekannte BMI-Alternativen.

So lässt sich die Waist-to-Hip-Ratio (WHR) berechnen, die den Taillenumfang ins Verhältnis zum Hüftumfang setzt und die Hinweise auf die Fettverteilung im Körper liefert. Maßgaben wie der Relative Fat Mass Index (RFM) oder der Body Adiposity Index (BAI) können überdies infrage kommen. Vielfach geht es bei den alternativen Methoden wie beim WHtR darum, körperliche Faktoren wie die Fettverteilung durch den Taillen- oder Bauchumfang einzubeziehen. Das Risiko für mögliche Herzkreislauferkrankungen oder weitere Krankheiten lässt sich dadurch präziser bestimmen.

Die Berechnung von Übergewicht mit unseren Rechnern

Mit unseren Tools und Formeln kannst du dein Körpergewicht analysieren und die passende Methode für dich finden. Ob klassischer Body-Mass-Index oder innovative Body-Mass-Index-Alternativen wie WHtR – entdecke, welche Berechnung am besten zu dir passt! Nutze jetzt die Chance, Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und dein Wohlbefinden zu steigern. Lerne bei uns alles rund um die Adipositas und probiere unsere Rechner aus und finde deine Balance – heute noch!

Warum sollte ich überhaupt mein Übergewicht berechnen?

Wenn du dein Übergewicht berechnest, kannst du potenzielle Gesundheitsrisiken frühzeitig erkennen und besser einordnen, ob du dich im Normalbereich befindest oder ob sich eine Tendenz zu Übergewicht bzw. Adipositas abzeichnet.
Methoden wie Body‑Mass‑Index (BMI) und Waist-to-Height-Ratio (WHtR) geben dir eine erste Orientierung und können zeigen, wie dein Gewicht und die Fettverteilung deine Gesundheit beeinflussen können. Diese Werte liefern dir eine zuverlässige Grundlage, um mögliche nächste Schritte besser einzuschätzen und bei Bedarf fachlichen Rat einzuholen.


Welche Methoden zur Übergewichtsberechnung gibt es?

Zur Berechnung von Übergewicht werden vor allem der Body-Mass-Index (BMI) und die Waist-to-Height-Ratio (WHtR) eingesetzt. Der BMI setzt Gewicht und Körpergröße ins Verhältnis und ordnet das Ergebnis in Kategorien wie Normalgewicht, Übergewicht oder verschiedene Adipositasgrade ein.

Die WHtR misst hingegen das Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße und bezieht damit die Fettverteilung am Bauch ein – ein zentraler Gesundheitsfaktor.

Beide Methoden liefern eine schnelle Orientierung. Ergänzend gibt es Alternativen wie die Waist-to-Hip-Ratio (WHR), die Relative Fat Mass (RFM) oder den Body Adiposity Index (BAI), die ebenfalls Hinweise auf die Fettverteilung im Körper geben.


Was ist der Unterschied zwischen BMI und WHtR?

Der Body‑Mass‑Index (BMI) setzt dein Gewicht ins Verhältnis zur Körpergröße und ordnet dich in Bereiche wie Untergewicht, Normalgewicht oder Übergewicht ein. Der Waist-to-Height-Ratio (WHtR) misst dagegen den Taillenumfang im Verhältnis zur Körpergröße und berücksichtigt dabei die Fettverteilung am Bauch, ein entscheidender Faktor für Gesundheitsrisiken.
Während der BMI feste, altersunabhängige Kategorien nutzt, werden für die WHtR in vielen Empfehlungen altersangepasste Grenzwerte verwendet. Der WHtR gilt als präziser, weil er das viszerale Bauchfett einbezieht und damit gesundheitliche Risiken genauer abbilden kann.


Welche Faktoren können den Messergebniswert verfälschen?

BMI- und WHtR-Werte können verfälscht werden, wenn Gewicht, Körpergröße oder Taillenumfang ungenau gemessen werden. Dazu gehören ein falsch angelegtes Maßband, Essen oder Trinken kurz vor der Messung sowie Flüssigkeitseinlagerungen.
Auch individuelle Faktoren wie ein hoher Muskelanteil, das Wachstum bei Kindern oder altersbedingte Veränderungen können die Aussagekraft beeinflussen und zu einer ungenauen Bewertung führen.


Was sollte ich tun, wenn mein Ergebnis auf Übergewicht oder auf ein erhöhtes Risiko hinweist?

Body‑Mass‑Index (BMI) und Waist-to-Height-Ratio (WHtR) können dir eine erste Orientierung geben, wenn dein Ergebnis auf Übergewicht oder ein erhöhtes gesundheitliches Risiko hinweist. Beide Werte helfen dir dabei, mögliche Gesundheitsrisiken früh wahrzunehmen, sollten jedoch immer im Gesamtkontext betrachtet werden, da Alter und persönliche Faktoren die Bewertung beeinflussen können.
BMI und WHtR ersetzen keine individuelle medizinische Einschätzung. Wenn dein Ergebnis auffällig ist oder du dir unsicher bist, kann eine ärztliche Rücksprache helfen, deine Situation richtig einzuordnen und passende Schritte abzuleiten.


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