Eine wichtige Grundlage, um Bauchfett zu reduzieren, ist ein moderates Kaloriendefizit, also dauerhaft etwas weniger Energie aufzunehmen als du verbrauchst. Das senkt deinen gesamten Körperfettanteil, wobei viszerales Fett häufig prozentual stärker abnimmt als subkutanes Fett.5
Besonders wirksam kann Bewegung sein. Eine Netzwerk-Meta-Analyse zeigt, dass sowohl moderates Ausdauertraining als auch intensives Intervalltraining (HIIT) das viszerale Fett messbar reduzieren.17
Bei der Ernährung können eine ausgewogene, ballaststoffreiche Kost, ausreichend Eiweiß und weniger stark verarbeitete Lebensmittel helfen. Sinnvoll ist außerdem, Alkohol zu reduzieren, denn hoher Konsum ist mit mehr viszeralem Fett verbunden.18
Oft unterschätzt werden Schlaf und Stress. Zu wenig Schlaf kann die Kalorienaufnahme steigern und viszerales Fett fördern,19 und chronischer Stress kann über das Hormon Cortisol in die gleiche Richtung wirken.20
Wichtig ist ein realistisches Tempo von etwa 0,5 bis 1 Kilogramm pro Woche, denn eine langsame Gewichtsabnahme lässt sich meist besser halten als eine schnelle.21
Ob du als Frau oder als Mann Bauchfett verlieren möchtest, macht dabei einen Unterschied: Frauen und Männer starten mit unterschiedlichen Voraussetzungen, etwa durch die Hormone und die Wechseljahre. Mehr dazu findest du in unseren Beiträgen zu Adipositas bei Frauen und Adipositas bei Männern. Ist das Bauchfett stark ausgeprägt oder bestehen Vorerkrankungen, lohnt sich eine ärztliche Begleitung. Welche Bausteine dazugehören, zeigt unser Überblick zur Adipositas-Behandlung.